Unsere Vision: Ein gegenkolonialer Erinnerungsort in Flensburg. / Our vision: An anti-colonial memorial site in Flensburg.
Beteilige Dich jetzt an der Wertschätzung der besten Ideen für ein Flensburger Denkmal zum Kolonialismus! / Get involved now in helping to select the best ideas for a monument in Flensburg dedicated to colonialism!
English below, update 15.9. vom 01.09.2026
Flensburg braucht mehr Auseinandersetzung mit seiner kolonialen Vergangenheit und damit, was diese für die Gegenwart bedeutet. Du kannst durch Deine Aufmerksamkeit und Beteiligung daran mitarbeiten, dass wir dem ein bisschen näher kommen. Weiter unten auf dieser Seite findest du die beiden Vorschläge, die aus unserer Sicht besonders gelungen sind, und vier weitere, die wir erwähnenswert finden.
Worum geht es?
Aktuell läuft ein künstlerischer Ideenwettbewerb, um einen “Erinnerungsort zu schaffen, der sich mit den kolonialen Verbindungen Flensburgs befasst und dabei die Perspektiven der versklavten Menschen in der Karibik und ihrer Nachkommen berücksichtigt.”
Vom 1. – 30. September 2026 können 19 Arbeiten im Schifffahrtsmuseum Flensburg kostenfrei besichtigt werden. Abstimmen kannst du vor Ort oder online.
Der Ideenwettbewerb besteht aus zwei Stufen, an deren Ende bis zu drei Arbeiten prämiert werden. Mehr zum Prozess findest Du hier. Je mehr Flensburger*innen sich beteiligen, umso deutlicher wird die Wichtigkeit des Themas für die Stadtpolitik.
Die Resonanz auf den Ideenwettbewerb war riesig
Es wurden über 90 Ideen eingereicht. Diese kamen aus den US Virgin Islands, Kanada, den USA, England, der Schweiz, ganz Deutschland, Dänemark, Schleswig-Holstein und Flensburg. Dies zeigt die große (inter)nationale Bedeutung einer kritischen Auseinandersetzung mit Kolonialismus und dessen Nachwirkungen für Flensburg und darüber hinaus.
Durch die Vorauswahl einer Jury wurden 19 Einzelpersonen oder Teams (darunter einzelne Künstler*innen, Künstlergruppen oder interdisziplinäre Gruppen sowie Architekturbüros) eingeladen, eine Ausarbeitung ihrer Idee einzureichen. Dies haben die Einsender*innen bisher unentgeldlich gemacht. Jetzt hast Du die Möglichkeit, ihre Arbeit durch deine Stimme wertzuschätzen und ein Zeichen für die Relevanz des Themas zu setzen.
Was macht einen geeigneten Erinnerungsort aus?
Es geht um einen Perspektivwechsel. Das bedeutet auch, zu fragen: Welche spezifisch gelebten Erfahrungen und welche (fachlichen) Kompetenzen sind in den Entwurf eingeflossen? Mit welchen Akteur*innen gab es Kooperationen? Und welche Erfahrungen zu Auseinandersetzungen mit Kolonialismus, mit Denkmälern und mit dem Flensburger Stadtraum prägen den Entwurf?
Dies ist relevant, weil Kolonialismus nicht nur die Vergangenheit geprägt hat, sondern sich auch auf die Gegenwart auswirkt. Eine Nachwirkung von Kolonialismus ist, dass Menschen unterschiedlich berücksichtigt werden. So werden weiße Perspektiven sehr viel mehr gehört als die von Schwarzen Personen, People of Colour oder von migrantisierten Menschen. Deswegen sprechen wir uns dafür aus, dass diese Perspektiven im Denkmalprozess stärker berücksichtigt werden.
Mehr Infos zur Flensburger Kolonialgeschichte und den Auswirkungen auf die Gegenwart gibt es in unseren Stadtrundgängen. Mehr zu ‚Flensburgs globale[n] Verflechtungen zwischen Deutschland (ehm. Dänemark), Ghana und den US Virgin Islands am Beispiel der Kolonialware Zucker‘ findest du hier.
Wir konnten die 19 Vorschläge vorab sichten
Dabei haben wir uns überlegt, welche davon besonders gelungen sind und warum. Wir haben drei Aspekte beleuchtet: Was ist die Perspektive der Beitragenden? Worum geht es bei der Idee? Und was zeichnet den Entwurf aus?
Wir hatten auch die Möglichkeit, uns die Referenzen anzuschauen. Daraus geht hervor, dass die Beitragenden bereits unterschiedlich stark zu den Auswirkungen von Kolonialismus in Westafrika, in der Karibik und in Europa gearbeitet haben. Womit wiederum auch einhergeht, dass die Denkmalvorschläge unterschiedlich komplex sind und unterschiedliche Perspektiven fokussieren. Einige stellen Schwarze Menschen oder BIPoC viel stärker als Subjekte in den Mittelpunkt, während andere eher darauf abzielen, dass weiße Flensburger*innen mehr über die Kolonialgeschichte lernen sollen, wodurch diese in den Mittelpunkt geraten.
Wir möchten die beiden aus unserer Sicht besonders gelungenen und Vier weitere starke Entwürfe hier hervorheben.
Wir freuen uns, wenn sich so viele Menschen wie möglich an der Abstimmung beteiligen!
La Vaughn Belle: How to Navigate a Ruin
Dieser Entwurf hat uns überzeugt, weil er die Versklavten in den Mittelpunkt stellt. Eine Skizze eines Segelschiffes, die von einem versklavten Menschen in eine Gefängnismauer auf St. Croix geritzt wurde, diente als Inspiration für das Denkmal. Es zeigt eine in Flensburg bisher nicht erzählte Perspektive auf die Schifffahrt, die im Gegensatz zur verbreiteten Geschichte ruhmreicher und eifriger Kaufleute steht. La Vaughn Belle lädt zur Reflexion über die Emotionen und Gedanken der Versklavten zu den Versklavungsschiffen ein: Weist die Skizze auf die Traumata während der Überfahrt hin, auf den Wunsch zurückzukehren oder auf etwas anderes? La Vaughn Belle nutzt hier die materielle Kultur der Kolonialität: Korallenstein und Ziegel, um in ihren Arbeiten zum kolonialen Erbe das nicht Erinnerte sichtbar zu machen.
La Vaughn Belle ist eine Künstlerin aus den heutigen U.S. Virgin Islands, auf denen Flensburger*innen während der Kolonialzeit versklavte Menschen ausgebeutet und unter unmenschlichen Bedingungen bis zum Tod haben arbeiten lassen. Im Schifffahrtsmuseum Flensburg ist ihr Kunstwerk „Cuts and Burns“ zu sehen und sie hat zusammen mit Jeannette Ehlers „I am Queen Mary“ entworfen – das erste Denkmal einer Schwarzen Frau in Dänemark.
The Lockward Collective: Monument of Whispers
An diesem Entwurf haben uns verschiedene Aspekte überzeugt: Zum einen weckt die ungewohnte Form schon von weitem Neugierde, sich näher mit dem Denkmal und der kolonialen Verbindung Flensburgs zu beschäftigen. Zum anderen bietet es eine multisensorische Erfahrung. Es lädt zum Innehalten und Nachdenken ein, da im Inneren der Kalebasse das Meeresrauschen aus der Förde zu hören ist. Dies lehnt sich an afrikanische und afro-karibische spirituelle Praktiken an, die darüber an die zum Schweigen gebrachten und auf See verstorbenen Versklavten erinnern.
The Lockward Collective besteht aus der dänisch-trinidadischen Künstlerin Jeannette Ehlers, patricia kaersenhout, Künstler*in mit surinamesischen Wurzeln, und Rolando Vázquez, Künstler und Professor für dekoloniale Theorie. Das Kollektiv hat Erfahrung mit Gegenkolonialen Denkmälern und erarbeitet gegenkoloniale Praktiken im Angesicht des kolonialen Erbes Europas und wurde für den Flensburger Denkmalentwurf vom Leipziger Architekten Max Bentler und der Berliner Projektmanagerin Elena Quintarelli unterstützt.
Erwähnenswert finden wir auch:
Kevin Nakagawa: Hafen als Interface. Lebendiges Denkmal für Flensburgs koloniale Geschichte
„Hafen als Interface“ ist spannend, weil es neu denkt, was ein Memorial sein kann: kein statisches Monument, sondern eine Schnittstelle zwischen Geschichte und Gegenwart, Flensburg und der Karibik, Erinnerung und Teilhabe. Inspiriert vom karibischen Conuco wächst kultivierter Boden zu Orten für Essen, Erzählen, Zusammenkommen und Aufführungen. Gemeinschaft wird Teil des Memorials. Gravierte Wände tragen Geschichte; transparente Flächen tragen karibische und diasporische Stimmen. Öffnungen rahmen den Hafen, einst Schnittstelle eines kolonialen Systems. Erinnerung wird nicht nur betrachtet, sondern praktiziert: als lebendiges Archiv, das durch Geschichten, Begegnungen und Beiträge weiterwächst.
Kevin Nakagawa lebt in New Yorker und hat Architektur studiert. Er arbeitet für eine soziale Organisation mit Schwarzen Künstler*innen im Rollstuhl und hat bereits in der Vergangenheit künstlerische Projekte mit Bezug zu karibischen kulturellen Praktiken verwirklicht.
Nando Nkrumah: Talking Drums
Hier wird der Widerstand versklavter Menschen in den Fokus genommen, was wir als sehr wichtig erachten. Wer schon mal einen Rundgang von uns mitgemacht hat, erinnert sich vielleicht: Widerstand IST die Geschichte der Versklavung.
Auf Widerstand wird zum einen dadurch Bezug genommen, dass ein Portrait von John Gottlieb abgebildet wird, der eine zentrale Rolle bei der Befreiung der Versklavten einnahm. Zum anderen sollen die Zylinder, aus denen das Portrait bestehen soll, an die „talking Drums“ erinnern, die genutzt wurden, um Widerstand zu organisieren, sowie an Rumfässer.
Etwas schade finden wir, dass hier ein einzelner männlicher „Held“ dargestellt wird. Es gab beispielsweise auch die Rebel Sisters als zentrale Personen.
Nando Nkrumah ist bildender Künstler und lebt in Köln. In seiner Arbeit befasst er sich mit persönlichen Geschichten, Erinnerungen und kulturellem Erbe. Zudem engagiert er sich, die gängigen einseitigen und eurozentrischen Narrative in Museen, an Monumenten und im Stadtbild zu verändern.
Safa Al-Ameedee und Philip Kojo Metz: Flensburger Gold
Das Denkmal bezieht sich auf den Dreieckshandel und nicht nur auf den Handel zwischen der Karibik und Flensburg. Es werden zudem die flensburgspezifischen Verbindungen fokussiert: St. Thomas – eine der heutigen US Virgin Islands und ehemalige dänische Kolonie, Flensburg als Profiteur und ehemaliger Teil der Kolonialmacht Dänemark und die ehemalige Festung Großfriedrichsburg im heutigen Ghana, ehemalige preußische Kolonie.
Der Vorschlag beinhaltet außerdem historische Artefakte und Bezüge, die in den Glassteinen eingearbeitet sein sollen. Jedoch bleibt noch unklar, welche Quellen gezeigt werden sollen und welche Perspektive diese aufzeigen.
Der Künstler Philip Kojo Metz hat sich bereits während seines Studiums und in mehreren künstlerischen Arbeiten mit Kolonialismus auseinandergesetzt, was bei Weitem nicht bei allen Personen, die etwas eingereicht haben, der Fall ist.
Chenzira Davis-Kahina, Tilman Plath, Timo von Kriegstein und Lutz Rainer-Müller: Ballast
Ein enormer QR-Code aus Backsteinen hat uns ehrlicherweise nicht überzeugt. Den Hintergrund des Vorschlags finden wie allerdings gut! Der QR-Code führt zu der Website ballastmemorial.org. Dies soll ein digitales Archiv werden, das von Wissenschaftler*innen in den U.S. Virgin Islands gegründet wird. Es soll die Verbindung von Flensburgs und U.S. Virgin Islands Kolonialgeschichte beinhalten. Eine solche Bildungsplattform – auch in Kooperation mit Flensburger Akteuren – befürworten wir sehr!
Chenzira Davis-Kahina ist Wissenschaftlerin an der University of Virgin Islands und global vernetzt. Hier könnt ihr mehr über sie erfahren.
Abstimmen heißt Mitbestimmen! Hammer Vorschlag statt Vorschlaghammer in Anlehnung an den Kultsong „Denkmal„

Our Vision: An Anti-Colonial Memorial Site in Flensburg.
Get involved now in selecting the best ideas for a Flensburg memorial to colonialism!
added 7th September 2026
Flensburg needs to engage more deeply with its colonial past and what that means for the present. By paying attention and participating, you can help us get a little closer to that goal. Further down on this page, you’ll find the two proposals that we consider particularly successful, as well as four others that we think are worth mentioning.
What’s it all about?
An artistic ideas competition is currently underway to “create a memorial that addresses Flensburg’s colonial connections while taking into account the perspectives of enslaved people in the Caribbean and their descendants.”
From September 1–30, 2026, 19 entries will be on display free of charge at the Flensburg Maritime Museum. You can vote in person or online.
The ideas competition consists of two stages, at the end of which up to three entries will be awarded prizes. You can find more about the process here. The more people in Flensburg participate, the clearer the importance of this issue will become for city policy.
The response to the ideas competition was enormous
Over 90 ideas were submitted. These came from the U.S. Virgin Islands, Canada, the U.S., England, Switzerland, all over Germany, Denmark, Schleswig-Holstein, and Flensburg. This demonstrates the great (inter)national significance of a critical examination of colonialism and its aftermath for Flensburg and beyond.
Following a preliminary selection by a jury, 19 (multidisciplinary) artists (and artist groups) were invited to submit a detailed proposal for their idea. The artists have done this work pro bono so far. Now you have the opportunity to show your appreciation for their work with your vote and to send a message about the relevance of this issue.
What makes a suitable memorial site?
It’s about a shift in perspective. This also means asking: What specific lived experiences and what (professional) expertise have been incorporated into the design? With which stakeholders were there collaborations? And what experiences related to engaging with colonialism, monuments, and Flensburg’s urban space shape the design?
This is relevant because colonialism has not only shaped the past but also continues to impact the present. One lingering effect of colonialism is that people are treated differently. As a result, white perspectives are heard far more often than those of Black people, people of color, or people with migrant backgrounds. That is why we advocate for these perspectives to be given greater consideration in the memorial planning process.
More information on Flensburg’s colonial history and its impact on the present can be found in our city tours. You can find out more about “Flensburg’s global connections between Germany (formerly Denmark), Ghana, and the U.S. Virgin Islands, using sugar as an example of a colonial commodity” here.
We were able to review the 19 proposals in advance
In doing so, we considered which ones were particularly successful and why. We examined three aspects: What is the contributors’ perspective? What is the idea about? And what sets the design apart?
We also had the opportunity to review the references. These show that the contributors have already worked to varying degrees on the impacts of colonialism in West Africa, the Caribbean, and Europe. This, in turn, means that the monument proposals vary in complexity and focus on different perspectives. Some place Black people or BIPoC much more firmly at the center as subjects, while others aim more toward helping white residents of Flensburg learn more about colonial history, thereby placing them at the center.
We’d like to highlight the two proposals we consider particularly successful, along with four other strong designs, here.
We hope as many people as possible will participate in the vote!
La Vaughn Belle: How to Navigate a Ruin
This design won us over because it places enslaved people at the center. A sketch of a sailing ship, carved into a prison wall on St. Croix by an enslaved person, served as the inspiration for the monument. It offers a perspective on shipping that has not yet been told in Flensburg—one that contrasts with the widely accepted narrative of glorious and eager merchants. La Vaughn Belle invites us to reflect on the emotions and thoughts of enslaved people regarding the slave ships: Does the sketch point to the traumas experienced during the crossing, to a desire to return, or to something else? Here, La Vaughn Belle draws on the material culture of colonialism—coral stone and brick—to make the unremembered visible in her works on colonial heritage.
La Vaughn Belle is an artist from the present-day U.S. Virgin Islands, where residents of Flensburg exploited enslaved people during the colonial era and forced them to work under inhumane conditions until they died. Her artwork “Cuts and Burns” is on display at the Flensburg Maritime Museum, and together with Jeannette Ehlers, she designed “I am Queen Mary”—the first monument to a Black woman in Denmark.
The Lockward Collective: Monument of Whispers
Several aspects of this design won us over: For one thing, the unusual shape arouses curiosity even from a distance, encouraging people to take a closer look at the monument and Flensburg’s colonial history. For another, it offers a multisensory experience. It invites visitors to pause and reflect, as the sound of the sea from the fjord can be heard inside the calabash. This draws on African and Afro-Caribbean spiritual practices, which in turn commemorate the enslaved people who were silenced and perished at sea.
The Lockward Collective consists of the Danish-Trinidadian artist Jeannette Ehlers, patricia kaersenhout, an artist with Surinamese roots, and Rolando Vázquez, an artist and professor of decolonial theory. The collective has experience with decolonial monuments and develops decolonial practices in the face of Europe’s colonial legacy; for the Flensburg monument design, they were supported by Leipzig-based architect Max Bentler and Berlin-based project manager Elena Quintarelli.
We also find the following worth mentioning:
Nando Nkrumah: Talking Drums
Here, the focus is on the resistance of enslaved people, which we consider very important. Anyone who has ever taken one of our tours may recall: Resistance IS the history of enslavement.
On the one hand, resistance is referenced through the inclusion of a portrait of John Gottlieb, who played a central role in the liberation of enslaved people. On the other hand, the cylinders that make up the portrait are intended to evoke the “talking drums” used to organize resistance, as well as rum barrels.
We find it somewhat unfortunate that a single male “hero” is depicted here. For example, the Rebel Sisters were also key figures.
Nando Nkrumah is a visual artist living in Cologne. In his work, he explores personal stories, memories, and cultural heritage. He is also committed to changing the prevailing one-sided and Eurocentric narratives found in museums, at monuments, and in the urban landscape.
Kevin Nakagawa: The Harbor as an Interface. A Living Monument to Flensburg’s Colonial History
The Harbor as an Interface” is exciting because it reimagines what a memorial can be: not a static monument, but an interface between history and the present, Flensburg and the Caribbean, remembrance and participation. Inspired by the Caribbean conuco, cultivated soil transforms into spaces for eating, storytelling, gathering, and performances. Community becomes an integral part of the memorial. Engraved walls bear history; transparent surfaces amplify Caribbean and diasporic voices. Openings frame the harbor, once the interface of a colonial system. Memory is not merely observed but practiced: as a living archive that continues to grow through stories, encounters, and contributions.
Kevin Nakagawa lives in New York and studied architecture. He works for a social organization with Black artists who use wheelchairs and has previously realized artistic projects related to Caribbean cultural practices.
Safa Al-Ameedee and Philip Kojo Metz: Flensburg Gold
The monument refers to the triangular trade and not just to trade between the Caribbean and Flensburg. It also focuses on connections specific to Flensburg: St. Thomas—one of today’s U.S. Virgin Islands and a former Danish colony; Flensburg as a beneficiary and former part of the colonial power Denmark; and the former Großfriedrichsburg Fortress in present-day Ghana, a former Prussian colony.
The proposal also includes historical artifacts and references to be incorporated into the glass blocks. However, it remains unclear which sources are to be depicted and what perspective they will convey.
The artist Philip Kojo Metz has already engaged with colonialism during his studies and in several artistic works, which is by no means the case for all those who have submitted proposals.
Chenzira Davis-Kahina, Tilman Plath, Timo von Kriegstein, Lutz Rainer-Müller: Ballast
To be honest, a massive QR code made of bricks didn’t really win us over. However, we do like the reasoning behind the proposal! The QR code links to the website ballastmemorial.org. This is intended to become a digital archive founded by scholars in the U.S. Virgin Islands. It aims to explore the connection between the colonial histories of Flensburg and the U.S. Virgin Islands. We strongly support such an educational platform—especially in cooperation with stakeholders in Flensburg!
Chenzira Davis-Kahina is a researcher at the University of the Virgin Islands and has a global network. Here you can learn more about her.
Voting means having a say! The german Sharepics were inspired by the cult song “Denkmal”