Stationen

Zucker und Ziegel

Die Station Zucker und Ziegel ist in jedem unserer Stadtrundgänge der erste Stopp. Hier möchten wir grundlegende Informationen zur kolonialen Geschichte Flensburgs vermitteln. Eingangs geht es um den Handel mit Zucker(rohrmelasse), später dann um Ziegel. Was haben diese Waren nun mit Versklavung und Ausbeutung zu tun? Wie war Flensburg in das Ganze involviert und welche Auswirkungen überdauern noch bis heute?

Kolonialwarenladen

Das Haus eines ehemaligen Kolonialwarenladens in der Norderstraße dient uns als Ankerpunkt, um über die schwerwiegenden und anhaltenden gesellschaftlichen Folgen durch die Einführung von Kolonialwaren nachzusinnen. Welche Auswirkung hatten Kolonialwarenläden auf das Konsumverhalten? Wie prägten sie als Schaufenster den Blick auf die Welt? Welche globalen Probleme resultierten und überdauern?

WErbung und Rassismus

Eine Flensburger Werbefigur der 50er Jahre zeigt auf wie Rassismus funktioniert und zu Werbezwecken eingesetzt wird. Aktuelle Beispiele verdeutlichen, dass dieser Mechanismus noch heute verwendet wird, um Profite einzustreichen. Wir möchten strukturellen Rassismus begreiflich machen und zum Nachdenken über Privilegien einladen.

DEnkmäler

Wer gibt eigentlich vor, woran man sich als Gesellschaft erinnert? Woran erinnert Flensburg? Und wie wird erinnert?
Die Denkmal-Station enttarnt die einseitige Geschichtserzählung in der Stadt Flensburg und wirft Fragen über Verantwortung auf.

Kaufmannshof

Wenn die Zeit es zulässt, besichtigen wir auf unseren Rundgängen einen der für Flensburg typischen Kaufmannshöfe. Hier möchten wir anschaulich machen wie sich Flensburgs wirtschaftlicher Aufschwung zur Kolonialzeit auf das Stadtbild auswirkte.

Stationen in der Überarbeitung:

Machtverhältnisse

Wir nehmen das Flensburger Kaufmanns-Narrativ unter die Lupe. Wieso ist es vielleicht problematisch? Und wie gehen überhaupt Unternehmen mit einer kolonialen Vergangenheit um?
Wer profitierte damals, wer profitiert noch heute?

Widerstand

Wir werfen einen Blick auf insbesondere Schwarzen Widerstand, den es seit jeher gegeben hat: Von Aufständen auf den westafrikanischen Sklavenburgen zum sogenannten „Fire Burn“ auf den ehemals dänisch-westindischen Inseln in der Karibik zu widerständischen Bewegungen und Überlebensstrategien von Schwarzen Menschen und PoCs heute.

Namen im Stadtbild

Im Angesicht des Westindienspeichers suchen wir nach Namen, die das Flensburger Stadtbild prägen, die man als kolonial bezeichnen kann. Wieso überhaupt Westindienspeicher? Hat der Name „Christiansenpark“ etwas mit Kolonialismus zu tun? Wir lassen den Blick auch über Flensburg hinaus in andere deutsche Städte wandern und thematisieren Umbenennungen und aktivistische Aktionen, Macht von Sprache und Namen im Stadtbild.